Terrorhelfer darf nicht zurück zu Daimler

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Der Autobauer Daimler muss einen verurteilten Al-Kaida-Terrorhelfer nicht wieder einstellen. Der 34-Jährige und sein früherer Arbeitgeber haben sich gestern vor dem baden-württembergischen Landesarbeitsgericht in Stuttgart auf einen Vergleich geeinigt. Demnach zieht der Mann seine Klage zurück und der Konzern zahlt die Gerichtskosten, wie Richter Reiner Müller mitteilte. Der 34-Jährige müsse sich damit vertraut machen, dass sich das Unternehmen von ihm trennen wolle. Er solle sich eine neue Zukunft aufbauen.

Der Mann, der einst im Werk Sindelfingen beschäftigt gewesen war und seinen Job zurückhaben wollte, hatte in erster Instanz teilweise recht bekommen. Gegen die Entscheidung setzte sich Daimler nun zur Wehr. Der Konzern lehnte die Wiedereinstellung unter anderem mit der Begründung ab, der Mann stelle eine Gefahr für die Belegschaft und den Betriebsfrieden dar.

Der Verurteilte selbst argumentierte, er habe dem Terrorismus mittlerweile abgeschworen und arbeite in keinem sicherheitsrelevanten Bereich des Konzerns.

Das Koblenzer Oberlandesgericht hatte ihn im Juli 2010 in einem Terrorismusprozess zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er soll im Jahr 2006 einem Kurier der Al-Kaida Entfernungsmessgeräte, Metalldetektoren, Wanzendetektoren, Nachtsichtgeräte und etwas Geld übergeben haben.

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