Temelin-Betreiber CEZ muss Gewinnrückgang hinnehmen

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Der tschechische Energiekonzern CEZ hat im vorigen Jahr einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Reingewinn ohne Sondereinflüsse lag bei 19,6 Milliarden Kronen (725,3 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das sind rund 29 Prozent weniger als 2015.

Der zu zwei Dritteln staatliche CEZ-Konzern betreibt das umstrittene Atomkraftwerk Temelin, das nur 60 Kilometer von Bayern entfernt ist. Unter anderem wegen Kontrollen an den Schweißnähten stand das Akw längere Zeit still.

„Trotz des Rückgangs bei den Atomkraftwerken konnten wir die gesamte Stromproduktion im vorigen Jahr um ein Prozent erhöhen, und zwar aufgrund von Steigerungen bei den Kohle- und Gaskraftwerken“, teilte CEZ-Vorstandschef Daniel Benes mit.

Mit dem Kauf von Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 98 Megawatt in der Bundesrepublik sei CEZ zudem in den deutschen Markt mit erneuerbaren Energien eingestiegen. Der Vorstand hat eine Dividende von 33 Kronen je Aktie (1,22 Euro) vorgeschlagen. In den vergangenen Jahren waren es 40 Kronen (1,48 Euro) gewesen.

Mitteilung, auf Tschechisch

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