Tag des Waldes: NABU will den Wald Wald sein lassen

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Zum Tag des Waldes (21.3.) macht der Naturschutzbund in Baden-Württemberg (NABU) auf den Wert alter Bäume aufmerksam. Totholz werde von Säugetieren, Vögeln, Käfern und Pflanzen als Nahrungs- und Lebensgrundlage genutzt und spiele eine wichtige Rolle im Naturkreislauf, teilte der NABU am Freitag mit. Eigentlich seien diese sogenannten Habitatsbäume vor der Forstwirtschaft geschützt, „doch es passiert leider immer wieder, dass sie gefällt werden“, sagte NABU-Landesvorsitzender Johannes Enssle. Aus diesem Grund ernannte der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017. Die Eule nutzt die Höhlen in den Bäumen zum Brüten und ist daher direkt von der Abholzung betroffen.

Der NABU setzt sich außerdem dafür ein, mehr Waldfläche komplett aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen - die Landesregierung will langfristig zehn Prozent des Staatswaldes schützen lassen. Dieser macht jedoch nur 30 Prozent der Gesamtfläche der Wälder im Land aus. Der NABU pocht daher darauf, dass die Landesregierung Anreize schafft, damit die Verringerung der Forstwirtschaft auch für Kommunal- und Privatwälder attraktiv wird.

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