Szene Stuttgart

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Abschied von Grün-Rot: Winfried Kretschmann beim gemeinsamen Abendessen.  Foto: 

Schwarz gewinnt

Franz Untersteller hat einen Wettgewinn für das Sommerfest des Umweltministeriums gesichert: Bei einem Besuch in Öhringen ließ sich der Grüne auf ein Modellbahnrennen mit Oberbürgermeister Thilo Michler ein. Weil der Minister mit seinem ATM-Mercedes am schnellsten war, bekommt er 50 Liter Bier. Untersteller war durch die Farbe seines Rennwagens im Vorteil: "Mit Schwarz kenne ich mich jetzt gut aus", erinnerte er an die Koalitionsverhandlungen. Für das Gelingen von Grün-Schwarz muss diese Erfahrung ja kein Schaden sein.

Dabei sein ist alles

Gewinnen ist ganz sicher nicht das Ziel, das sich Thomas Strobl für Sonntag gesetzt hat. Wie seit 15 Jahren, seit Bestehen des Heilbronner "Trollinger-Marathons", macht sich der CDU-Landesvorsitzende und designierte Vize-Ministerpräsident auf die Strecke - auf die halbe Distanz. Mit Blick auf den Sonntag sagte er am Rande der Koalitionsverhandlungen: "Das wird dieses Mal peinlich", denn zum Training sei er seit der Landtagswahl wirklich nicht gekommen. "Aus Solidarität", lässt Strobls beruflich stark eingespannte Ehefrau Christine wissen, habe auch sie darauf verzichtet, sich auf den Lauf vorzubereiten.

Abschiedsmahl

Ob der Titel des aufgetischten Rotweincuvees "Traumzeit" vom Staatsweingut in Weinsberg nun programmatisch für die gemeinsame Zeit war oder nicht: Nostalgie spielte auf jeden Fall mit, als sich die Mitglieder des grün-roten Kabinetts am Dienstagabend auf Einladung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann außerhalb der Tagesordnung zu einem informellen Abschiedsabendessen in der Villa Reitzenstein trafen. Es gab Spargel mit Sauce hollandaise, Kräuterflädle, Kartoffeln und Kalbsrücken - und viele warme Worte. Kretschmann lobte noch einmal die fünfjährige Arbeit, nicht zuletzt die der scheidenden SPD-Kabinettsmitglieder. Gerne hätte er mit den Genossen (wenn auch vielleicht nicht mit jedem einzelnen) weiterregiert, so es das Wahlergebnis denn zugelassen hätte. In Zukunft sitzen die Grünen nun aber öfter mit den Christdemokraten zusammen.

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