Südwesten und Saarland wollen Cyberkriminalität bekämpfen

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Ein Mann benutzt die beleuchtete Tastatur eines Notebooks. Foto: Silas Stein/Archiv

Der Südwesten und das Saarland wollen bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität zusammenarbeiten. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass zum Ende der Woche mit dem Saarland eine Kooperationsvereinbarung geschlossen werden solle. „Cyberkriminalität macht nicht an Landesgrenzen hat.“ Die beiden Bundesländer wollen nach Strobls Angaben bei der Ausbildung von Spezialisten und bei Ermittlungen kooperieren. Zudem sollen einheitliche Standards aufgebaut und Wissen unter den Beamten ausgetauscht werden. Die Innenminister der Union tagen am Donnerstag und Freitag im Saarland.

Strobl sagte, dass Kriminelle das Internet und die sozialen Medien zunehmend dafür nutzten, um Straftaten vorzubereiten und auch durchzuführen. „Mit der Digitalisierung nimmt auch die Cyberkriminalität zu“, räumte Strobl ein. „Das Netz hat zum Beispiel bei praktisch allen Terroranschlägen oder vereitelten Anschlagsplänen eine relevante Rolle gespielt.“ Deshalb müsse alles getan werden, damit die Sicherheitsbehörden mit den technischen Entwicklungen Schritt hielten. „Dafür brauchen wir Spezialisten, dafür brauchen wir neue technische und rechtliche Möglichkeiten - insbesondere auch für das verschlüsselte Darknet.“ Das Darknet ist ein Bereich es Internets, der nicht so einfach öffentlich zugänglich ist.

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