Südwesten soll Pionierland für Radverkehr werden

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Gudrun Zühlke, Vorsitzende des ADFC in Baden-Württemberg. Foto: Ulf Mauder/Archiv

meist, beklagte die ADFC-Vorsitzende in Baden-Württemberg, Gudrun Zühlke. Gerade auch für die modernen Räder mit Elektromotoren - die Pedelecs - müssten dringend in Wohnvierteln Abstellmöglichkeiten gebaut werden.

"Es ist ein gesellschaftliches Problem, dass ein Fahrzeug mit vier Rädern und Nummernschild selbstverständlich auf der Straße geparkt ist - aber geschütztes Parken für Fahrräder gibt es nicht", sagte Zühlke im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Zudem verlangte sie für eine neue, moderne und gesunde Mobilität auch Fahrradstationen an allen Bahnhöfen sowie mehr Wege für Radfahrer. Hauptproblem für viele Radfahrer sei noch immer die fehlende Sicherheit im Verkehr.

"Viele trauen sich nicht mit dem Rad auf die Straße, weil sie sich nicht sicher fühlen. Wir wollen deshalb eine Rücksichtskampagne, weil viele Autofahrer einfach nicht wissen, wie viel Platz zwischen ihrem Außenspiegel und dem Fahrradfahrer ist", sagte Zühlke in Stuttgart. Zum sicheren Überholen sei ein Abstand von 1,50 Metern nötig.

Die baden-württembergische ADFC-Chefin kritisierte, dass der NRVP zwar den Kommunen empfehle, zwischen acht und zwölf Euro je Einwohner zu investieren. Erreicht werde das aber nirgends. "Da sind wir ganz, ganz weit weg", sagte sie.

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