Südwesten sahnt EU-Förderung für Forschung ab

Forschungsexzellenz in Europa hat einen Gradmesser: die erfolgreiche Einwerbung von Geldern beim Europäischen Forschungsrat.

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Baden-Württembergische Institutionen haben bei der jüngsten Vergaberunde im bundesweiten Vergleich ganz vorn abgeschnitten, wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) gestern mitteilte. "Das ist ein klarer Beleg für die Exzellenz der Forschung im Land", erklärte sie. So konnten Forscherinnen und Forscher aus dem Land mit rund 22 Millionen Euro ein Viertel aller nach Deutschland vergebenen Gelder einwerben.

Von den sogenannten Consolitor Grants gingen elf von bundesweit 45 nach Baden-Württemberg. Den zweiten Platz belegt Bayern mit acht Grants, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Berlin (je fünf). Mit in der Regel zwei Millionen Euro über fünf Jahre werden EU-weit Forschungsprojekte exzellenter Wissenschaftler unterstützt, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe sich in der Konsolidierungsphase befindet.

In Baden-Württemberg sind es je zwei Projekte an den Universitäten Stuttgart und Freiburg und jeweils eines an den Unis Heidelberg und Konstanz sowie an Max-Planck-Instituten in Freiburg, Heidelberg und Stuttgart. Zudem werden jeweils ein Projekt am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg und am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart gefördert.

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