Südwestbank: Verkauf an österreichisches Geldhaus vollendet

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Die Südwestbank in Stuttgart. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv  Foto: 

Der Eigentümerwechsel bei der Stuttgarter Südwestbank ist unter Dach und Fach. Nachdem die Übernahme durch das österreichische Finanzinstitut Bawag im Frühjahr verkündet worden war, meldeten beide Seiten am Donnerstag Vollzug. Man habe nun Zugang auf einen „äußerst attraktiven Markt“, erklärte Bawag-Chef Anas Abuzaakouk. Die Südwestbank gehörte zuvor den Hexal-Gründern Andreas und Thomas Strüngmann. Der Kaufpreis wurde nicht mitgeteilt.

Die Südwestbank mit etwa 650 Mitarbeitern ist auf den Mittelstand und vermögende Privatkunden spezialisiert, sie betreut nach eigenen Angaben rund 100 000 Kunden. Ihr Neu-Eigentümer, dessen Kürzel für Bank für Arbeit und Wirtschaft steht, hat nach eigenen Angaben mehr als 2,2 Millionen Privat- und Firmenkunden. Das österreichische Institut ist aus der Fusion der einstigen Gewerkschaftsbank und der Postsparkasse hervorgegangen.

Das Geldhaus ist auf Expansionskurs, so wurde unlängst auch der österreichische Kreditkartenanbieter Paylife gekauft. Vor zwei Jahren hatte Bawag Interesse an der Postbank angedeutet, nachdem die Deutsche Bank ihre Tochter zum Verkauf gestellt hatte. Doch die Deutsche Bank entschied sich, die Postbank zu behalten.

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