Sue Jin Kang: Ballett steht für ein friedliches Miteinander

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Der Stuttgarter Ballettdirektor Reid Anderson tanzt zusammen mit Sue Jin Kang. Foto: Bernd Weißbrod

sagte der Ballettstar der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Immer, wenn sie das Opernhaus betreten habe, sei sie sich vorgekommen wie Alice im Wunderland. "Wir Tänzer haben eine Kunst, für die wir leben, sie steht für ein friedliches Miteinander."

An diesem Freitag steht die Koreanerin ein letztes Mal als Tatjana in "Onegin" auf der Stuttgarter Bühne. Nach diesem Auftritt hänge sie die Spitzenschuhe definitiv an den Nagel. "Wenn ich sage, es ist der letzte, dann ist es der letzte." Wird sie das Tänzerleben vermissen? "Nein, ich werde gar nichts vermissen. Schlimm wäre, wenn ich nichts vor mir hätte. Dann würde ich am 23. Juli vielleicht in ein Loch fallen." Als Direktorin der hundertköpfigen Compagnie in Seoul habe sie aber "gar keine Zeit, etwas zu vermissen".

Sue Jin Kang kam 1986 nach Stuttgart, Intendant Reid Anderson machte sie 1997 zur Ersten Solistin. Sie gilt als eine der beliebtesten Tänzerinnen. Ihr Repertoire umfasst eine Vielzahl an führenden Rollen in klassischen, neoklassischen und zeitgenössischen Stücken. 1999 gewann sie den "Oscar des Tanzes", der Prix Benois de la Danse, für ihre Leistung in der Titelrolle von John Neumeiers Kameliendame.

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