Stuttgarter Weindorf 2017 in Hamburg?

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"Es bringt nichts, die beleidigte Leberwurst zu spielen - wir haben Redebedarf", sagte Pro Stuttgart-Geschäftsführer Axel Grau am Montagabend in Hamburg.

Ende Februar hatte Pro Stuttgart überraschend das Ende der 30 Jahre alten Traditionsveranstaltung verkündet. Der Grund: Statt wie bisher 46 000 Euro verlangte die Hansestadt nun rund 125 000 Euro Platzmiete. Damit löste das Hamburger Bezirksamt eine 1988 vereinbarte städtepartnerschaftliche Sonderregelung, nach der die Premiumfläche zum Teil kostenfrei genutzt werden durfte.

"Wir wollen uns für die Veranstaltung einsetzten und auf den neuen Bezirksamtleiter Falko Droßmann (SPD) zugehen", sagte Grau. Er schlug für die Zukunft einen fixen Weindorf-Termin über Pfingsten vor. Zudem solle noch geklärt werden, welche Fläche wie genutzt werde. "Nicht das ganze Weindorf ist Gastrofläche", sagte Grau. Da gebe es auch andere, günstigere Bemessungsgrößen.

Das Bezirksamt Mitte begrüßte die Kompromissbereitschaft der Stuttgarter. "Das Weindorf ist sehr beliebt, es ist sicher sinnvoll miteinander zu sprechen", sagte eine Sprecherin.

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