Stuttgart könnte Feinstaub-Hochburg bleiben

In 15 Jahren soll Stuttgart zu den Städten mit der höchsten Feinstaubbelastung in Europa zählen, so eine Studie. Die Forscher fordert mehr Schutz ein.

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In einer Liga mit Paris und Mailand - in diesem Fall keine Ehre für Stuttgart. Das Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) mit Sitz im österreichischen Laxenburg stellte nun ein Modell vor, mit dem sich die Luftverschmutzung für 2030 berechnen lassen soll. Nur an einem Ort in Deutschland sollen dann über 35 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter gemessen werden: in Stuttgart.

Die Landeshauptstadt ist in einer Europa-Karte rot markiert - orangene Punkte für 25 bis 35 Mikrogramm gibt es für München, Bremen und Berlin. Die WHO empfiehlt bei Feinstaub kleiner als 10 Mikrometer einen Grenzwert von 20 Mikrogramm im Jahresmittel.

Das Szenario rechnet die Effekte der aktuellen EU-Gesetzeslage ein. Das IIASA fordert daher, den gesetzlichen Schutz vor Feinstaub zu verbessern. Allerdings verweist die Studie darauf, dass örtliche Gegebenheiten - etwa Straßenverkehr und Heizgewohnheiten, unterschiedliche Herausforderungen stellen.

Die Studie basiert auf Messwerten bis 2009. Seither wurde in Stuttgart gerade für den Bereich um die Messstelle am Neckartor viel gestritten. Schließlich wurde dort 2014 der bisherige Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter an 63 Tagen überschritten. Gründe dafür sind das hohe Verkehrsaufkommen, die Belastungen durch Heizungen und die Kessellage.

Um gegenzusteuern, schlägt OB Fritz Kuhn (Grüne) vor, dass auf mehr Straßen mit Steigung maximal 40 Stundenkilometer schnell gefahren werden soll. Ein Zuschuss für Taxis, die Elektro-Autos anschaffen, ist auch im Gespräch.

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Kommentare

19.08.2015 21:50 Uhr

UN wasele labert Zombie jener „C““D““-gemerkelte Lügendirektor

jener „C““D““-Lügenpresse do !!???:

Bekanntelich sell !!!:

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Aufgabe der Landeszentrale

Demokratie ist ein hohes Gut, das es zu bewahren gilt.

Starkes Interesse der Menschen an der Politik, vielfältiges ehrenamtliches Engagement, hohe Wahlbeteiligungen und eine geringe Verbreitung extremistischen Gedankenguts sind wichtige Gradmesser für ihre Anziehungskraft.

Politische Bildung schärft das demokratische Bewusstsein und fördert Engagement. Die Vermittlung grundlegender Werte und schwieriger Zusammenhänge stärken das Vertrauen der Menschen in das Funktionieren der Demokratie – und zwar unabhängig davon, was sie an wirtschaftlichen und sozialen Leistungen hervorbringt. Was als Problem verstanden wird, wirkt nicht mehr so bedrohlich und ruft weniger unbegründete Ängste hervor.

Politische Bildung trägt deshalb dazu bei, die Unterstützung für die Demokratie auch in wirtschaftlich und sozial schwierigen Zeiten zu bewahren.

Lothar Frick

Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Der Direktor

Der Direktor leitet die LpB und vertritt sie nach außen. Er ist verantwortlich für die Struktur und das Angebot der Einrichtung und setzt sich für einen größeren Stellenwert politischer Bildung in unserer Gesellschaft ein.

http://www.lpb-bw.de/lpb_direktor.html

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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19.08.2015 21:34 Uhr

Guckesthu Zombie „C““D““-gemerkelte S21-Lügen-UNIons-Presse !!!

Auf höchstem „C““D““-gemerkeltem Niveau ! jener UNIon !!:

»Baden-Württemberg hat abgestimmt und sich deutlich für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 entschieden.«

So lügt die Landeszentrale für Politisch gemerkelte „C““D““-Bildung systematisch unter ihrem „C““D““-gemerkelten Lügendirektor Lothar Frick !!!

Guckesthu ! Beweis !!:

http://www.lpb-bw.de/volksabstimmung_stuttgart21.html

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Immanuel Kant

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19.08.2015 20:54 Uhr

In der Plutokratie wird bekanntlich systematisch „C““D““-gelogen !,

Dass sich die Balken zur anstrengungslosen Reichtumsmaximierung in der spätrömischen Dekadenz jener UNIon massivst durchbiegen !!,
doch diesem Beispiel ! jener „C““D““-Dekadenz jener solcherart gemerkelten UNIon sollte der ehrliche Mensch ! nicht !! folgen !!!

Daher ist selbstverständlich richtig, dass das gebildete Bürgertum gegen dieses solcherartig „C““D““-S21-gemerkelte Multi-multi-Volkes-Steuermilliardenversenkerles-Widersinnlügenprojektprojekt jener UNIon so überaus demonstrativ auf die Straßen gegangen sind und auch noch weiter gehen !!!, doch !, dass jene den leeren Versprechungen jener „C““D““-gemerkelten-U-Granden und S21-Dummschwätzern auf den Leim gegangen sind und bei der VA gedankenlos für dieses schwindsüchtige Milliardenprojekt stimmten !!!, ist keinesfalls richtig !!!!

Warum nicht !??
Ei darum nicht !!!, alldieweil es gar keine VA für S21 gegeben hat !, so dass folgerichtig !! auch keine geistig Umnachteten!!! für jenes „C““D““-gemerkelte-Plutokratiebereicherungsprojekt jener UNIon bei einer VA stimmen konnten !!!!

So oifach isch dös !, wenn Mensch in der Lage ist !! seinen Verstand zu benutzen !!!

Wenn er allerdings dies nicht kann ! UN Zombie auf die Lügenpresse angewiesen ist !, hat er Pech gehabt !! – allerdings haben dann auch jene mit ihnen Pech gehabt !, die in der Lage sind ihren Verstand zu benutzen !!!

Guckesthu Zombie Lügenpresse auf staatlich hohem Lügen-„C““D““-Format !!!

„C““D““-Lügenpresse jener gemerkelten UNIon – Landeszentrale für politische Bildung – Baden-Württemberg !!!

Unter ihrem Direktor:

Lothar Frick

Lothar Frick ist Politikwissenschaftler und seit 2004 Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Zuvor war er stellvertretender Leiter der Abteilung Grundsatz und Planung des Staatministeriums Baden-Württemberg. In den Jahren 1991-1995 leitete er das Büro des Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bundesminister a. D. Dr. Heiner Geißler. Er studierte an der Universität Heidelberg sowie der University of Southern California, Los Angeles, USA.
http://europa-zentrum.de/foerderverein-europa-zentrum/vereinsstruktur/frick-lothar/

http://www.deutschlandundeuropa.de/57_09/jugend_eu.pdf

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19.08.2015 19:31 Uhr

Milliarden für einen Engpass

Unterdimensioniert und leistungsschwach, so präsentiert sich der neue Kellerbahnhof. Gleichzeitig wurde uns jedoch eine wundersame Leistungssteigerung verheißen. Seit 1994 gilt die Maxime, im Tiefbahnhof mit seinen acht Gleisen können viel mehr Züge abgefertigt werden als im alten Kopfbahnhof mit 16 Gleisen. In den Gutachten und Werbekampagnen wurden ganz unterschiedliche Zugzahlen präsentiert: mal 35 Züge, mal 39, mal 44, 49, 51, ja sogar 60 und 70 Züge sollten auf den acht Gleisen in der Spitzenstunde durchgeschleust werden können.

Bei unveränderter Planung wurde 2007 in Hochglanzbroschüren für Stuttgart 21 sogar die doppelte Leistungsfähigkeit (also Kapazität) gegenüber dem bestehenden Kopfbahnhof versprochen. Die liegt aber - wie die Landesregierung bestätigt hat - heute schon bei 50 Zügen pro Stunde. Der Tiefbahnhof müsste demzufolge 100 Züge schaffen.

Auch der EU wurde 2008 die doppelte Leistungsfähigkeit avisiert, woraufhin ein Zuschuss von 114 Mio. Euro bewilligt wurde - zu Unrecht? Näheres dazu unter:

http://de.wikireal.org/wiki/Stuttgart_21

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19.08.2015 19:06 Uhr

Und täglich rollt die Lkw-Karawane

Wer gedacht hatte, der Baustellenverkehr für Stuttgart 21 gehe nur über separate Baustraßen, hat sich gründlich geirrt. Seit dem Sommer fahren an jedem Werktag 250 Lkw, vollbeladen mit Erdaushub, im Stadtverkehr mit und tragen zusätzlich zur akuten Luftverschmutzung in Bahnhofsnähe, nicht weit vom Neckartor, bei.

Beileibe also kein "grünes" Projekt, wie immer lautstark von den Projektbetreibern propagiert wird. Was hier an Ressourcenvernichtung und Energieverschwendung stattfindet, ist unglaublich! Geschweige denn von den immensen Steuermitteln, die für einen belegten Kapazitätsrückbau sinnlos in dieses Milliardengrab hineingeworfen werden.

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19.08.2015 18:10 Uhr

Einzig der CDU zu verdanken

Fast täglich erreichen uns Meldungen über die hohe Feinstaubbelastung in der Stuttgarter Innenstadt, eine Lösung ist nicht in Sicht. In diesem Zusammenhang können sich die Bürger Stuttgarts bei der vorherigen CDU-geführten Landesregierung bedanken, die rücksichtslos entgegen jeglicher Vernunft, trotz massivem Widerstand in der Bevölkerung, das mehr als umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 durchgedrückt hat.

Im Stuttgarter Schlossgarten wurden 250-jährige Platanen abgeholzt. Die Kronen dieser Baüme hatten einen Durchmesser von bis zu 25 Metern. Eine 100-jährige Buche z.B. setzt pro Stunde ca. 1,7 Kilogramm Sauerstoff frei.

Das gebildete Bürgertum protestierte schon damals gegen die Verschandelung der grünen Lunge Stuttgarts zugunsten dieses Schwachsinns. Im Gegensatz zu den ahnungslosen Mitläufern im übrigen Land, die den leeren Versprechungen der CDU-Granden und S21-Dummschwätzern auf den Leim gegangen sind und bei der VA gedankenlos für dieses schwindsüchtige Milliardenprojekt stimmten.

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