Studie: In Stuttgart werden viel zu wenig Wohnungen gebaut

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Blick auf ein Wohnquartier in der Innenstadt von Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Ein starker Zuzug und ein Mangel passender Wohnungen verstärken laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Großstädten wie Stuttgart den Druck auf den Wohnungsmarkt. In Metropolen fehlten mehr Wohnungen als bisher angenommen, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des IW und des Immobilienspezialisten Deutsche Invest Immobilien. Mehr als 88 000 neue Wohnungen jährlich müssten bis 2020 alleine in den sieben begehrtesten Metropolen entstehen, so die Analyse. Neben Stuttgart ging es um Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt und München.

Der Neubau decke bei weitem nicht die Nachfrage. Zwischen 2011 und 2015 seien in Stuttgart im Schnitt nur 27 Prozent der benötigten Wohnungen errichtet worden - also nur etwa ein Viertel. Der Gesamt-Schnitt der sieben Metropolen lag der Analyse zufolge bei 32 Prozent. Da es vor allem jüngere Menschen aus dem In- und Ausland in die Großstädte ziehe, sei der Bedarf an Wohnungen mit zwei bis drei Räumen besonders groß. Bei Einheiten mit fünf und mehr Zimmern sei die Nachfrage hingegen besser gedeckt. „Wir bauen die Wohnungen nicht da, wo sie gebraucht werden“, sagte IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer.

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