Strobl: Es gibt keinen Silvester- oder Neujahrsrabatt

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Thomas Strobl. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat eine konsequente Verfolgung von Straftaten in der Silvesternacht angekündigt. „Es gibt keinen Silvester- und auch keinen Neujahrsrabatt“, betonte er am Dienstag in Stuttgart. Sexuelle Bedrohungen und Belästigungen von Frauen würden ohne Ansehen der Person der Täter geahndet. Dabei werde unter anderem auf Interventionskräfte und Videoüberwachung gesetzt. In der Silvesternacht vergangenen Jahres hatten in Köln entfesselte Gruppen von Männern, darunter viele Flüchtlinge, Frauen sexuell belästigt und bestohlen. Die Polizei in der Domstadt war damit überfordert, der Gewalt Einhalt zu gebieten.

In Freiburg reagiere die Polizei auf die Verunsicherung der Menschen angesichts der Frauenmorde in der Stadt und dem nahen Endingen. Deshalb werde der Kommune für die Silvesternacht ein zusätzlicher Einsatzzug mit 25 Beamten zur Verfügung gestellt. Auch in anderen Städten sei besondere Assistenz lageabhängig denkbar, fügte der Minister hinzu. Er versprach eine bessere Informationspolitik als die der Polizei in Köln, der mangelhafte Vorbereitung und Kommunikation vorgeworfen worden war.

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