Strobl: schnelles Internet bis zum letzten Schwarzwaldhof

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Ein Glasfaserkabel ist zu sehen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Schnelles Internet soll nach Ansicht der grün-schwarzen Landesregierung künftig in jedem Winkel des Landes verfügbar sein. „Unser Ehrgeiz ist es, auch den letzten Schwarzwaldhof mit dem schnellen Internet zu versorgen“, sagte der für Digitalisierung zuständige Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Er räumte ein, dass es noch viele weiße Flecken im Südwesten gebe. „Wir haben ein Stadt-Land-Gefälle.“ Während in den Großstädten zu 75 Prozent eine Verbindung von mindestens 50 Mbit pro Sekunde zur Verfügung stehe, habe diese Verbindung auf dem Land nur rund ein Drittel der Haushalte. Wann konkret die weißen Flecken verschwunden sein könnten, sagte er nicht.

Die grün-schwarze Landesregierung hatte sich in den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, bis 2021 rund 325 Millionen Euro in eine Digitalisierungsstrategie zu stecken. Bereits in diesem Jahr flossen nach Angaben von Strobl 100 Millionen Euro in den Ausbau des schnellen Internets. Das sei mehr als in der ganzen vergangenen Legislaturperiode gewesen, als 75 Millionen Euro investiert worden seien. Mit einer landesweiten Strategie will die Regierung ihre Bemühungen rund um das Thema Digitalisierung bündeln, um später finanzielle Förderschwerpunkte setzen zu können. Am Dienstag verabschiedete das Kabinett Eckpunkte für diese Strategie.

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