Strobl: Land greift Gründern unter die Arme

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Thomas Strobl (CDU). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv  Foto: 

Digitale Innovationen brauche nach Ansicht von Innenminister Thomas Strobl (CDU) den Mut für Umsetzung und Geld für den Marktzugang. Junge Menschen an den Hochschulen sollten ermutigt werden, auch mal etwas zu wagen, sagte der für Digitalisierung zuständige Minister am Mittwoch in seiner Regierungserklärung. Ihnen fehle in der entscheidenden Phase Geld, wenn das Produkt noch nicht ganz fertig und das Risiko für institutionelle Anleger noch zu hoch sei. Mit dem nach Angaben der Regierung bundesweit einzigartigen Landesprogramm „Startup BW Seed“ werde diese Lücke geschlossen. Man müsse sich auch von der Null-Fehler-Kultur verabschieden, um den Gründergeist nicht auszubremsen, sagte Strobl im Stuttgarter Landtag.

Bis 2021 investiert die Landesregierung rund eine Milliarde Euro in die Digitalisierung. Baden-Württemberg soll damit zur digitalen Leitregion werden. Strobl beschrieb in seiner Erklärung die gravierenden Veränderungen in Wirtschaft, Schulen, Verkehr, Gesundheitswesen oder Verwaltung infolge der Digitalisierung.

Die Aussprache zu der Erklärung Strobls wurde auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Dies haben SPD und FDP durchgesetzt, nachdem Strobl seine Rede nicht fristgerecht an die Landtagsfraktionen gegeben hatte.

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