Streit um Zeppelins Stiftung: Nachfahre reicht Klage ein

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Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin. Foto: Felix Kästle/Archiv

Der Streit um die Stiftung des Luftschiffpioniers Graf Ferdinand von Zeppelin muss möglicherweise in einem jahrelangen Gerichtsverfahren ausgefochten werden. Sein Nachfahre Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin reichte am Freitag Klage ein, wie der von ihm beauftragte Anwalt mitteilte.

Die Beschwerde richtet sich gegen die Entscheidung des Regierungspräsidiums Tübingen, den Antrag auf Restitution der millionenschweren Stiftung durch die Stadt Friedrichshafen am Bodensee zurückzuweisen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen muss nun zunächst prüfen, ob die Klage akzeptiert wird.

Man habe sich dabei vorerst „auf das formal Notwendigste“ beschränkt, um Fristen für die Einreichung wahren zu können, erklärte Anwalt Andreas Staudacher. Vor einer umfassenden Begründung sei eine vertiefende Akteneinsicht erforderlich, die bisher vom Landesrechnungshof abgelehnt worden sei. Bei einem Verfahren sei „mit einer Dauer von einigen Jahren zu rechnen“.

Der Luftschiffbauer hatte seine Stiftung 1908 gegründet. Die Übertragung 1947 an Friedrichshafen sei unrechtmäßig, erklärte Graf von Brandenstein-Zeppelin. Er wolle die Stiftung mit dem damaligen Zweck wiederbeleben, die Luftfahrt zu fördern.

Homepage Graf Brandenstein-Zeppelin

Infos zur Zeppelin-Stiftung

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