Streit in der CDU: Strobl warnt vor Übertreibungen

CDU-Bundesvize Thomas Strobl hat im unionsinternen Asylstreit vor Übertreibungen gewarnt. CSU-Chef Horst Seehofer hatte gesagt, er sehe die schwarz-rote Bundesregierung wegen eines "signifikanten Meinungsunterschiedes" beim Asylthema in einer "ernsten Lage".

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Strobl sagte dazu am Freitag zum Auftakt der Klausurtagung der baden-württembergischen CDU in Kloster Schöntal (Hohenlohekreis), er habe gut in Erinnerung, dass manche auch wegen der Griechenlandkrise einen Weltuntergang gesehen hätten. "Heute spricht niemand mehr darüber. Deshalb rate ich auch immer dazu, es nicht zu übertreiben", sagte Strobl, der auch CDU-Landeschef ist.

Das Flüchtlingsthema wird auch bei der Klausur der Südwest-CDU eine Rolle spielen. Denn auch in Baden-Württemberg gibt es in der CDU teils große Kritik am Kurs der Kanzlerin bei dem Thema, das auch als Hauptursache für die niedrigen CDU-Umfragewerte gilt.

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf sagte, die Klausurtagung gebe den Startschuss in den Landtagswahlkampf. "Jetzt geht's los. Alle sind gefordert, jeder an seinem Platz." An der traditionellen Klausur nehmen Abgeordnete aus dem Landtag, dem Bundestag, dem Europäischen Parlament sowie Mitglieder des CDU-Landesvorstandes, CDU-Kreisvorsitzende und -geschäftsführer teil.

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