Stoch: Kritisch auf Bauordnung schauen und schneller bauen

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Der SPD-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Andreas Stoch, möchte angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt im Südwesten „nochmal kritisch“ auf die Landesbauordnung schauen. Das sagte er im Rahmen eines Besuchs bei der SÜDWEST PRESSE. Die Landesbauordnung war unter der grün-roten Vorgängerregierung, also auch unter Zustimmung der  Sozialdemokraten, verabschiedet worden.

Stoch forderte, dass man analysieren müsse, „was man gegebenenfalls aussetzen“ könne. Als Beispiele nannte er etwa Fahrradständer sowie Dachbegrünung bei Neubauten, die bei schnell benötigtem Wohnraum bürokratische Hemmnisse darstellen könnten. Zudem mache es das Bauen teurer. Kritisch bewertete er zudem, dass „Grundstücke zu Spekulationsobjekten“ geworden seien. Eine „Innenentwicklung“ in Gemeinden und Städten sei schwierig, „wenn Gebäude im privaten Besitz sind. Ich brauche einen gewissen Bestand, wenn ich die Gesellschaft zusammenhalten will.“ Die SPD will Wohnungsbau bei der Bundestagswahl im Herbst zu einem Schwerpunkt machen.

„Wir werden deshalb keine Mono-Themen-Partei“, sagte der 47-Jährige. Neben dem Wohnungsbau sieht er auch die Integration  als entscheidende Herausforderung in den kommenden Jahren. Man  müsse „ernst nehmen, was die Menschen empfinden“. Tobias Knaack

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