Stiftungsprofessur am KIT soll Risiken erforschen

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Mit einer Stiftungsprofessur will das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Risiken extremer Wetterereignisse erforschen. Die Professur für den Meteorologen Joaquim Pinto werde vom Forschungsfonds eines Versicherungskonzerns mit 1,8 Millionen Euro über 13 Jahre gefördert, teilte das KIT am Montag in Karlsruhe mit. Unwetter in Deutschland richteten nach Zahlen der Versicherungswirtschaft im Jahr 2015 Schäden von rund 1,2 Milliarden Euro an, davon der Orkan Niklas allein 750 Millionen Euro.

Ziel des Teams um Pinto sei es, den Zusammenhang zwischen Umweltgefahren und extremen Wetterereignissen in Europa – neben Stürmen auch Hochwasser oder Kälte- und Hitzewellen – besser zu verstehen. „Wir untersuchen sowohl die physikalischen Prozesse, die zum Auftreten von extremen Wetterereignissen führen als auch die natürlichen Schwankungen im Hinblick auf Häufigkeit und Intensität dieser Ereignisse“, teilte Pinto mit.

Mitteilung des KIT

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