Stellenabbau bei Alno geringer als geplant

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Der Schriftzug Alno ist am Alno Werk zu sehen. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Der Küchenhersteller Alno will im Inland 140 Stellen abbauen - darüber hat das Unternehmen am Freitag seine Belegschaft am Stammsitz Pfullendorf (Kreis Sigmaringen) informiert. Die Stellenstreichung sei Teil eines Pakets, das mit dem Betriebsrat und der IG Metall vereinbart worden sei, hieß es in einer Mitteilung. Der Personalabbau fällt damit geringer aus als ursprünglich geplant: Zu Jahresbeginn hatte Alno noch von 250 Stellen im Inland gesprochen.

Ziel der Maßnahmen sei die jährliche Reduzierung der Personalkosten um 10 Millionen Euro, teilte Alno weiter mit. Da Mitarbeiter auf Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld verzichteten, könne dieses Ziel auch durch einen geringeren Stellenabbau erreicht werden. In ausländischen Gesellschaften sollen nach den Plänen Alnos 100 Stellen abgebaut werden - der Küchenhersteller erhofft sich davon ebenfalls Einsparungen von rund 10 Millionen Euro beim Personal. Die Verhandlungen dafür seien aber noch nicht abgeschlossen, hieß es.

Alno kämpft seit dem Börsengang 1995 mit Problemen - bis auf wenige Ausnahmen gab es jedes Jahr Verluste. Bereits in der Vergangenheit hatte der Küchenhersteller Stellen in der Verwaltung gestrichen. Zum Jahresbeginn hatte die bosnische Unternehmerfamilie Hastor bei dem hoch verschuldeten Unternehmen das Zepter übernommen.

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