Statistiker rechnen mit mehr Haushalten

Bis 2035 könnte die Zahl der Haushalte in Baden-Württemberg auf mehr als 5,15 Millionen steigen. Nach der Vorausberechnung des Statistischen Landesamts ist ein landesweiter Anstieg um 6,3 Prozent möglich.

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Der größte Zuwachs wird 2020 mit 4,5 Prozent oder knapp 217.000 Haushalten mehr erwartet.

An der Spitze dürften die drei Landkreise Alb-Donau, Hohenlohe und Biberach mit mehr als zehn Prozent Zuwachs liegen. Rottweil wird nach der Vorausberechnung der einzige Landkreis mit einem Rückgang der Haushaltszahl sein. Wenig Zuwachs wird für den Stadtkreis Baden-Baden und den Landkreis Freudenstadt vorausberechnet.

Die Entwicklung geht nach Angaben der Statistiker im Landesamt nur teilweise auf die erwartete Zunahme der Bevölkerungszahlen zurück. Eine wichtige Rolle spiele auch die Entwicklung der Altersstruktur der Bevölkerung: Mehr Ältere bedeuten auch mehr Haushalte. Landkreise, in denen eine deutlich stärkere Alterung erwartet wird, verbuchen in Zukunft eine deutliche Zunahme der Haushalte. In Großstädten wird die Alterung dagegen voraussichtlich durch den Zuzug junger Menschen abgeschwächt.

Der größere Anteil Älterer ist auch eine wesentliche Ursache für die weiter zurückgehende durchschnittliche Haushaltsgröße, sagen die Statistiker.

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