Staatssekretär: Multikulturelles Lernen erfolgreich

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Das Lehrbuch „Deutsch im Alltag“ liegt in einem Deutschkurs für Flüchtlinge. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

Kultusstaatssekretär Volker Schebesta (CDU) zieht eine positive Zwischenbilanz eines Grundlagenkurses für junge Flüchtlinge. Die Teilnehmer des bundesweit einzigartigen „Bildungsjahres für erwachsene Flüchtlinge ohne oder mit geringen Sprach- und Schreibkenntnissen“ seien sehr motiviert, sagte er am Montag in Stuttgart. An zwölf Standorten waren die Projekte im September/Oktober vergangenen Jahres gestartet worden. Die Träger der kurz „BEF Alpha“ genannten Initiative hätten zurückgemeldet, dass das Lernen in den Kursen mit Menschen unterschiedlicher Nationalität oder Religion reibungslos verlaufe. Die 190 Teilnehmer in Volkshochschulen oder Kolping-Bildungswerken kommen vornehmlich aus Syrien, Afghanistan, Gambia, Irak und Sambia.

„BEF Alpha“ richtet sich an geflüchtete Menschen im Alter von 21 bis 35 Jahren. Ziel ist, die deutsche Sprache zu vermitteln und berufliche Fertigkeiten zu erkennen und zu fördern. Überdies sollen die Teilnehmer Grundkenntnisse in der deutschen Politik und Kultur erwerben. Sie besuchen 35 Wochen lang Kurse und absolvieren ein fünfwöchiges Praktikum in einem Unternehmen. Die Kombination von Sprache, Berufsorientierung und politischer Grundbildung sei ein gutes Rüstzeug für die Integration, sagte Staatssekretär Schebesta. Finanziert wird das Projekt bis 2020 durch das Bundesbildungsministerium mit rund 2,1 Millionen Euro.

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