Gemeinschaftsschule-Streit: SPD wirft Eisenmann Täuschung vor

Fünf Jahre nach der Einführung halten die Debatten um die Gemeinschaftsschule an. Die SPD wirft der Ministerin vor, bei der Einstellung von Lehrern zu täuschen.

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Auch fünf Jahre nach ihrer Einführung durch Grün-Rot sorgt die Gemeinschaftsschule für hitzige Debatten im Landtag. Der SPD-Bildungsexperte Stefan Flust-Blei warf der amtierenden grün-schwarzen Koalition am Donnerstag in Stuttgart vor, diese „Schule für alle“ schlecht zureden. So sei das Defizit an Gymnasiallehrern an der Gemeinschaftsschule nicht durch mangelndes Interesse der Pädagogen zu erklären, wie es Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nahelege. Vielmehr habe sie viel zu wenige Lehrkräfte eingestellt. Wenn Eisenmann das anders kommuniziere, sei das „keine Verlegenheitslüge“, sondern „bewusste Täuschung“.

Nach Ansicht von Kultusstaatssekretär Volker Schebesta (CDU) bleibt die SPD Belege für ihren Vorwurf schuldig.

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