SPD-Konzept für soziale Integration

Baden-Württembergs SPD will Bewerbungsverfahren der Ministerien und Regierungspräsidien anonymisieren, um auch Flüchtlinge schneller in Arbeit zu bringen. Das geht aus einem Konzept für sozialen Zusammenhalt hervor, das die Partei am Montag präsentiert hat.

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"Wir kämpfen gegen den beschämenden Zusammenhang zwischen fremdländisch klingenden Namen und Bewerbungserfolg", heißt es in dem Papier.

Die SPD will mit einer Mischung aus neuen Ideen und einer Bilanz ihrer Regierungszeit Antworten auf aktuelle Fragen liefern: Wie bewahren wir den sozialen Zusammenhalt? Wie verhindern wir, dass Alteingesessene und Neuankömmlinge gegeneinander ausgespielt werden? Integration soll erleichtert werden, indem bis zum Jahr 2021 zusätzlich 25.000 Sozialwohnungen geschaffen werden. Auf dem Arbeitsmarkt dürfe es keine Aufweichung des Mindestlohns für Flüchtlinge geben. "Wer Beschäftigung erster und zweiter Klasse ermöglicht", der spalte auch die Gesellschaft, heißt es in dem Papier. Die Zahl der "Welcome Center" im Land, die als Anlaufstelle für zugewanderte Fachkräfte und deren Familien gelten, sollen außerdem bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden.

Neben den Ideen enthält das Konzept eine Bilanz: Grün-Rot habe seit 2011 viel für die Integration der Gesellschaft getan, sagte SPD-Chef Nils Schmid.

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