SPD bleibt dabei: Keine Beteiligung an Schwarz-Rot-Gelb

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Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke, Mitglied einer sechsköpfigen Verhandlungsgruppe, sagte zum Start der Gespräche: "Ziel ist der Austausch der gegenseitigen Positionen." Die FDP könne nicht nach der Wahl das Versprechen von vor der Wahl brechen, nicht mit Grün-Rot zusammenzuarbeiten, sagte Landeschef Michael Theurer. Nur wenn Neuwahlen drohten, müsse man neu nachdenken.

Im Anschluss an das gelb-rote Gespräch kommen auch die Grünen mit der FDP zu einem ersten Austausch zusammen. Am Nachmittag ist ein Treffen von CDU und FDP vorgesehen. Hier wird ein Deutschland-Bündnis unter Führung von CDU-Fraktionschef Guido Wolf im Fokus stehen. An so einer Koalition will sich die SPD nicht beteiligen. Bei der Wahl hatten die Grünen die CDU klar als stärkste politische Kraft überholt.

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Kommentare

20.03.2016 17:21 Uhr

Führungsanspruch der CDU ist passé

Die SPD hat jetzt wirklich anderes zu tun als dem zweiten gescheiterten Wahlverlierer in die Steigbügel der Macht zu verhelfen. Vielleicht hat sich aus ihren Fehlern gelernt, sich ohne jeglichen Widerstand von den Schwarzen mit ins Boot des skrupellosen Skandalprojekts Stuttgart 21 ziehen zu lassen.

Die CDU muss als Juniorpartner der Grünen nun beweisen, dass ihr das Land wichtiger ist als die Partei und der ihr eigenen Machtgeilheit und Pöstchenjägerei.

Guido Wolf verhält sich wie ein waidwunder Eber, bäumt sich auf und greift an, anstatt sich zurückzuziehen und seine Wunden zu lecken. Er sollte gefälligst die Konsequenzen aus der verheerenden CDU-Niederlage ziehen.

27 Prozent sind für die CDU in BW sowas von blamabel, dass sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Der sog. "Spitzenkandidat" der CDU wollte vor der Wahl von Grün-Schwarz nichts wissen und nach der Wahl nun nichts von seinem Rücktritt.

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20.03.2016 14:34 Uhr

Schmiedel in die Wüste geschickt!

einer der in BW verantwortlichen Totengräber der SPD Claus Schmiedel wurde von den Wähler in die Wüste geschickt! Gut so! Der soll sich künftig ehrlicherweise von der DB u.a. steuergeldvernichtenden Globalplayern bezahlen lassen!

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20.03.2016 12:41 Uhr

Antwort auf „BaWü-SPD - Nils Schmid?”

Das ist der Nils Schmid, der das Wahlergebnis anscheinend besser versteht als der schwarze, trotzige Vorgartenzwerg.

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20.03.2016 12:17 Uhr

BaWü-SPD - Nils Schmid?

(..) Nach einem gemeinsamen Gespräch sagte SPD-Landeschef Nils Schmid am Samstag in Stuttgart: "Die Menschen in Baden-Württemberg wollen Winfried Kretschmann als Ministerpräsidenten und nicht Herrn Wolf oder jemand anderes von der CDU." (..)

Ist das der SPD'ler Nils Schmid, der seine Partei (SPD) in Bezug auf Wählerstimmen in BaWü halbiert hat?

Hat der wirklich bei denen (SPD) noch irgendetwas zu melden?

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19.03.2016 21:50 Uhr

Kein Wolf im Wolferwartungsland

Natürlich hat er die Wahl verloren, auch weil er keinerlei Charisma hat und irgendwie seltsame Laute von sich gibt. Aber die CDU hat halt keinen Besseren. Und das ist das eigentliche Desaster der Schwarzen. Jetzt bleibt tatsächlich nur noch Grün-Schwarz. Da gibt es wenigstens einige gut dotierte Pöstchen für die Rest-CDU. Und vielleicht kann Wolf bei Kretschmann etwas lernen und abschauen wie man sich beim Volk Sympathien erwirbt. Neben dem amtierenden MP wirkt Wolf ohnehin wie ein Hiwi und Aktenträger .

Welchen Funktion soll er überhaupt bei einer Regierungsbeteiligung übernehmen? Einen Ministerposten? Wohl ein schlechter Witz. Am besten weiterhin Fraktionsvorsitzender seiner Partei, da fällt er am wenigsten auf. Wenn die CDU in Baden-Württemberg keine fähigeren Politiker als Herrn Wolf hervorbringt, dann sollte sie sich für Neuwahlen aussprechen und beten, dass sie überhaupt noch in den Landtag einzieht.

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