Gabriel: Rückholung der „Landshut“ soll in Kürze starten

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Bundesaußenminister Gabriel (SPD) und der Museums-Direktor Dornier (l): Stück sozial-liberaler Geschichte  Foto: 

Die Rückholung der 1977 von Terroristen entführten „Landshut“ soll nach Angaben von Außenminister Sigmar Gabriel in Kürze starten. „Die Lufthansa wird demnächst ein Team hinschicken, um die Demontage zu beginnen und den Transport vorzubereiten“, sagte der SPD-Politiker am Montag in Friedrichshafen am Bodensee. Da es sich um einen komplizierten Prozess handele, könne man den Start aber nicht auf den Tag genau vorhersagen.

Die ehemalige Lufthansa-Maschine soll bis zum Herbst an den Bodensee gebracht und auf dem Gelände des Dornier Museums in Friedrichshafen präsentiert werden. Bislang steht das schrottreife Flugzeug auf dem brasilianischen Flughafen Fortaleza - dort soll es zerlegt, transportiert und später in Deutschland restauriert werden. Es sei nationales Interesse, die „Landshut“ nach Deutschland zu holen und mit dem Flugzeug als Ausstellungsstück an den Deutschen Herbst zu erinnern, sagte Gabriel.

Am 13. Oktober 1977 hatten vier Palästinenser in Absprache mit der Roten Armee Fraktion (RAF) die „Landshut“ mit 91 Menschen an Bord gekapert. Nach einer Landung im südjemenitischen Aden erschossen sie den Kapitän Jürgen Schumann. In Mogadischu (Somalia) stürmte dann die Anti-Terror-Einheit GSG 9 die Maschine und befreite die Geiseln.

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