Seilbahn statt Auto? Projekt lotet Akzeptanz aus

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Gondeln einer Seilbahn vor einem Wohngebiet. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Karlsruher Forscher wollen ausloten, wie Bürger staugeplagter Städte in Baden-Württemberg zu Stadtseilbahnen als öffentlichem Verkehrsmittel stehen. Im Rahmen des Projektes „Hoch hinaus in Baden-Württemberg“ sollen dazu in drei ausgewählten Städten - Konstanz, Stuttgart und Heidelberg - ab Ende März Bürger- und Expertengespräche stattfinden. „Wir wollen erfahren, welche Chancen und Risiken die Menschen in diesem neuartigen Verkehrsmittel sehen“, sagte Maike Puhe vom Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), die das Projekt leitet.

Daraus könnten sich letztlich Empfehlungen an die Politik ergeben. „Es geht nicht darum, dass wir eine Seilbahn bauen wollen“, erklärte Puhe. „Sondern darum, die Argumentationslinien der Bürger herauszufinden und auszuwerten.“ Ausgewählt worden seien Städte mit massiven Verkehrsproblemen, die von einer Seilbahnlösung profitieren könnten.

In Konstanz wird eine Luftseilbahn bereits breit diskutiert; auch in Stuttgart gibt es Szenarien für eine Stadtseilbahnstrecke. Heidelberg habe zwar keine solchen Pläne, aber ebenfalls drängende Verkehrsprobleme. Das Projekt mit dem Untertitel „Über die Machbarkeit, Chancen und Hemmnisse von urbanen Luftseilbahnen in Baden-Württemberg“ wird vom Stuttgarter Verkehrsministerium mit rund 220 000 Euro gefördert.

Beschreibung des Projektes

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