Seelsorge im Netz

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Die Evangelische Kirche in Baden verstärkt ihre Seelsorge via Internet. Die Zahl der Ansprechpartner soll von fünf auf elf mehr als verdoppelt werden, teilte die Landeskirche mit. Hintergrund ist, dass sich immer mehr Menschen über das Internet an die Kirche wenden und um Rat bitten. "Viele schätzten die Niederschwelligkeit des Beratungsangebotes", berichtete Ruhestandspfarrer Klaus Broßys, der seit Jahren als Ansprechpartner im Netz zur Verfügung steht.

Internetseelsorge sei nicht mit einem Chat vergleichbar, sagte Kirchenrätin Monika Zeilfelder-Löffler. "Vielmehr steht die Net-Seelsorge in der Tradition der Brief-Seelsorge." Der Ratsuchende müsse sein Problem schriftlich ausdrücken können. Zwischen den Mails ließen die Ansprechpartner zudem eine gewisse Zeit verstreichen, damit der Ratsuchende über sein Problem nachdenken könne. In ernsteren Fällen werde er an eine andere Beratungsstelle vermittelt.

In diesem Jahr schätzt die Kirchenrätin die Zahl der Beratungen auf 160. Die Anfragen kämen nicht nur aus dem Südwesten.

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