Schweizer Polizist nach Schussattacke weiter in Lebensgefahr

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Ein Schweizer Polizist schwebt nach der Schussattacke in einem Dorf nahe dem Bodensee noch immer in Lebensgefahr. Sein kritischer Zustand habe sich nicht verändert, teilte die Kantonspolizei am Mittwoch mit. Der 29-Jährige wurde bei einer Hausdurchsuchung am Dienstag in Rehetobel (Kanton Appenzell Ausserrhoden) niedergeschossen und am Herzen getroffen. Ein 33-Jähriger hatte das Feuer auf ihn und seinen Kollegen eröffnet. Der zweite 37-jährige Polizist kam mit Verletzungen an den Beinen davon.

Die Polizei hatte ihren Besuch zuvor angekündigt. Der Mann war laut Behördenangaben kooperativ und geständig. Die Behörden hatte einen Hinweis bekommen, dass in den Räumen des wegen Gewaltverbrechen vorbestraften 33-Jährigen eine Hanfplantage zu finden sei. Als die Beamten einen Schuppen des Mannes durchsuchen wollten, zog er den Angaben zufolge plötzlich eine Waffe und begann zu schießen.

Nach seiner Flucht verschanzte sich der Mann und verhandelte stundenlang mit der Polizei. Er drohte mit der Zündung von Sprengstoff. Schließlich wurde er von einem Polizeihund überwältigt. Im Tumult richtete er die Waffe gegen sich selbst und tötete sich. Der Schütze war bereits 2004 wegen versuchter Tötung und mehrfacher schwerer Körperverletzung verurteilt worden.

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