Schwäbisches Literaturarchiv gibt Kleist-Porträt zurück

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Frohe Kunde für das Kleistmuseum: Das Deutsche Literaturarchiv Marbach (Baden-Württemberg) gibt ein Porträt des Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811) an seine Geburtsstadt Frankfurt (Oder) zurück. Das teilte eine Archiv-Sprecherin am Dienstag in Marbach am Neckar mit. Das sogenannte Gefangenschaftsbild entstand 1807 und zeigt den Dichter während seiner Gefangenschaft in Frankreich. Der Maler des Bildes ist unbekannt. Wegen seiner unvollkommenen Maltechnik wird es einem Laien zugeschrieben. Es wurde auf Büttenpapier und mit Ölfarbe gemalt.

Das Schwäbische Literaturarchiv ist seit mindestens 1960 im Besitz des Kunstwerks. Eine Forscherin brachte es mit, und es wurde wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse seither am Neckar verwahrt. Neuere Recherchen ergaben dann, dass es 1938 auf Betreiben der Kleist-Gesellschaft für 500 Reichsmark an die Stadt Frankfurt (Oder) verkauft wurde, die es ihrerseits für das Kleistmuseum erwarb. Für den 2. April ist die Bildübergabe im Kleistmuseum geplant.

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