Schwäbisch Hall: Ungerechte Verteilung

Nicht nur in der EU mangelt es an Solidarität bei der Aufnahme von Flüchtlingen - auch im Kreis Schwäbisch Hall gibt es diese Klage.

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Kürzlich beschwerte sich der Gemeinderat der Stadt Kirchberg/Jagst darüber, dass fünf von 30 Kommunen mehr als 75 Prozent der Asylbewerber untergebracht haben. Allein im 4000-Einwohner-Städtchen Kirchberg leben bald bis zu 350 Flüchtlinge in einem ehemaligen Kurheim und bald auch im Schloss.

Auch der Crailsheimer OB Rudolf Michl hat unlängst Landrat Gerhard Bauer aufgefordert, Sorge dafür zu tragen, dass alle Kommunen im Kreis Flüchtlinge beherbergen. Es sei nicht hinnehmbar, dass der Kreis seine Hallen zu Massenquartieren umfunktionieren müsse, aber viele Kommunen bis heute keine Flüchtlinge aufnehmen.

Im Hohenlohekreis will der Handelskonzern Würth den Zuwanderern helfen, die Patriarch Reinhold Würth als "große Chance für unser Land" ansieht. Eine firmeneigene Akademie wird für 400.000 Euro in ein Integrationszentrum für Sprachkurse und Berufsvorbereitung umgebaut, in einem zum Unternehmen gehörenden Autohaus in Kupferzell entsteht auf Würth-Kosten Platz für 50 Flüchtlinge.

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