Schulempfehlung: Philologenverband drängt Kultusministerium

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Ein Kind schreibt das Wort "Schule" an eine Tafel. Foto: Arno Burgi/Archiv

Bis 2012 war eine solche Einschätzung der Grundschüler durch die Lehrer mit Blick auf den Besuch einer weiterführenden Schule rechtlich bindend. Die damalige grün-rote Landesregierung hatte diese Regelung aber abgeschafft.

Die jetzige grün-schwarze Landesregierung plant, dass künftig wieder eine Grundschulempfehlung an weiterführenden Schulen vorgelegt und dort außerdem ein verbindliches Beratungsgespräch geführt werden soll. Zwar bleibt die Empfehlung demnach ohne rechtliche Bindung, die Schulen können die Eltern aber mit Blick auf mögliche Schwierigkeiten ihrer Kinder beraten und aufklären. Vom Kultusministerium heißt es, die Vorarbeiten für eine entsprechende Gesetzesänderung laufen. 

Dem Philologenverband geht das aber nicht schnell genug. Aus seiner Sicht gibt es mittlerweile zu viele überforderte Kinder in den 5. und 6. Klassen. Fast fünf Prozent der zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 in den fünften Klassen aufgenommenen Schüler hätten Probleme.

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