Schuldenschnitt beim Schrottverwerter Scholz ist rechtskräftig

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Das Gelände der Metallrecycling-Firma Schrottverwerter Scholz. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Die Gläubiger der 182,5 Millionen Euro schweren, mit 8,5 Prozent verzinsten Anleihe sollen nach der Vereinbarung eine Zahlung von etwa 16 Millionen Euro bis Mitte Oktober erhalten. "Das ist eine Quote von rund neun Prozent", sagte ein Sprecher. Des Weiteren bestehe ein Anspruch auf eine Einmalzahlung von 5,8 Millionen Euro, sofern Scholz in 2016 und 2017 ein entsprechendes Ergebnis erwirtschafte. Der Kurs der Anleihe war massiv eingebrochen.

Scholz ist mit einem Schuldenberg von rund 850 Millionen Euro einer der großen Sanierungsfälle in Deutschland. Der Recyclingspezialist aus dem Ostalbkreis hatte wegen der schwachen Nachfrage auf dem Schrott- und Stahlmarkt und Kosten für den Konzernumbau heftige Einbußen hinnehmen müssen. Die Chiho-Tiande-Gruppe will Scholz im vierten Quartal übernehmen.

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