Schmid will mehr Bauflächen für Sozialwohnungen

Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat mittelgroße Städte im Land aufgefordert, Bauplätze für Sozialwohnungen auszuweisen.

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Nicht nur Großstädte seien in der Verantwortung, Flüchtlinge und finanzschwache Menschen Wohnungen anzubieten, sondern auch Mittelzentren, sagte er gestern. Ein "Pakt für bezahlbares Wohnen" mit Kommunen rückt näher, könnte aber durch veränderte Machtverhältnisse nach der Wahl am 13. März ausgebremst werden. Die Kommunen wollen aber weiter an einem gemeinsamen Plan arbeiten - "egal, wer regiert", sagte die Sprecherin des Gemeindetags, Kristina Fabijancic-Müller.

Nach Schmids Angaben müssen in den nächsten fünf Jahren 25.000 Sozialwohnungen im Land entstehen, um Flüchtlinge und andere finanzschwache Menschen unterzubringen - jährlich 5000 Wohneinheiten. Im vergangenen Jahr wurden nur 1400 Sozialwohnungen über das Landeswohnbauprogramm gefördert. "Es muss einiges getan werden, damit schneller gebaut werden kann", sagte Fabijancic-Müller.

Für den Bund forderte Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) bei einem Besuch in Stuttgart die Verdopplung der Förderung für sozialen Wohnungsbau auf zwei Milliarden Euro. Sie will Baustandards überprüfen lassen. Diese Anforderungen hat Grün-Rot im Land jedoch mit einer Landesbauordnung zuletzt strenger gemacht.

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