Schadenssumme in Betrugsprozess um Luxusautos verdreifacht

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Die Richterbank im Landgericht Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/Archiv  Foto: 

Einen Schaden von insgesamt 1,6 Millionen Euro soll ein Mann mit Betrügereien rund um Luxusautos angerichtet haben. Der 37-Jährige muss sich deshalb vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Er soll Geld von Kaufinteressenten erhalten haben, ohne die Fahrzeuge überhaupt zu besitzen. Die Zahl der angeklagten Fälle erhöhte sich von 10 auf 14, wie am Donnerstag bekannt wurde. Die ursprünglich mit rund 500 000 Euro angegebene Schadenssumme verdreifachte sich.

Der Angeklagte soll die hochwertigen Autos über Internetplattformen inseriert und Vorkasse von rund 30 Kunden erhalten haben; sie zahlten bis zu 65 000 Euro. Für seine Geschäfte hatte der Mann unter anderem eine Import-Export GmbH mit Sitz in Saarbrücken gegründet und dafür einen gefälschten tschechischen Reisepass vorgelegt. Mit gefälschten Pässen eröffnete er zudem Konten im Saarland sowie in Mannheim, Ludwigshafen, Pforzheim und Stuttgart. Laut Anklageschrift wollte der mutmaßliche Betrüger mit dem Geld untertauchen.

Der 37-Jährige war im Mai festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Laut einer Gerichtssprecherin ist der Angeklagte, der sich beim nächsten Termin am 10. Oktober äußern will, geständig. Das Urteil soll am 12. Oktober fallen.

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