Freiburg will Heimserie gegen Köln ausbauen

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Trainer Christian Streich von Freiburg klatscht in die Hände. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Mit den Rückkehrern Maximilian Philipp und Marc Torrejón will der SC Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) seine beeindruckende Heimserie gegen den 1. FC Köln ausbauen. Die Breisgauer sind seit elf Pflichtspielen vor heimischem Publikum gegen Köln unbesiegt. Ob der zuletzt erkrankte Innenverteidiger Torrejón und Flügelstürmer Philipp nach seiner Verletzung wieder in der Startelf stehen, ließ Trainer Christian Streich am Freitag aber offen. Das gilt auch für Mittelfeldspieler Nicolas Höfler, der bei der 0:3-Niederlage in Gladbach wegen eines Infekts nur auf der Bank gesessen hatte.

Auch seinen besten Torschützen Nils Petersen ließ der Coach - zumindest öffentlich - mal wieder im Unklaren. Er lobte den Angreifer für dessen Startelf-Einsatz in Gladbach, gab ihm aber trotzdem keine Garantie für das Spiel am Sonntag. „Er soll so oft wie möglich von Anfang an spielen, wenn er in dieser Verfassung ist und den Tick besser als andere“, sagte Streich. „Sonst soll er reinkommen und voll da sein.“

Auch seine Abwehrspieler Manuel Gulde und Caglar Söyüncü hätten es trotz der 0:3-Niederlage in Gladbach bereits gut gemacht. Das ständige Pfeifkonzert gegen Söyüncü in Gladbach habe den jungen Türken nicht aus der Ruhe gebracht. „Caglar ist nicht aus Watte“, sagte Streich. „Er hat sich aufgeregt, aber nur darüber, dass wir verloren haben.“ Gegen Köln könnte der 20-Jährige einiges wieder gutmachen. Denn seine Patzer im Hinspiel hatten maßgeblich zur 0:3-Niederlage in Köln beigetragen.

Vor den Kölnern hat Streich großen Respekt. Der Tabellensiebte werde bis zum Ende der Saison um die Europa-League-Plätze mitspielen, sagte der 51-Jährige. „Sie gewinnen einfach ganz viele enge Spiele - aber wir auch“, sagte Streich. Seine Verteidiger wird er vor allem auf FC-Angreifer Anthony Modeste einstellen. Der Franzose sei „einer der Schlüsselspieler“.

Vor allem in einer Stadt wie Köln sei es eine „außergewöhnliche Leistung, dass sie dort stehen, wo sie jetzt stehen“. Den Kölner Coach Peter Stöger lobte er für seine Gelassenheit: „So cool wie er werde ich nie, da könnte ich mich in den Eisschrank legen. Aber das meine ich positiv, ich meine nicht, dass er so unterkühlt wäre.“ Die Punkte will Streich allerdings erneut im Breisgau behalten. Sechs der acht Siege feierte der SC in dieser Spielzeit im eigenen Stadion.

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