Russische Autokrise holt Porsche ein

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Die russische Autokrise hat 2016 auch den deutschen Luxuswagen-Hersteller Porsche erreicht. Zwar sei der Absatz um sechs Prozent im Vergleich zu 2015 gesunken, aber der Stuttgarter Autobauer habe sich auf die Krise eingestellt, betonte Porsche-Russland-Chef Thomas Stärtzel in Moskau. „Porsche hat sich mit fast 5000 verkauften Fahrzeugen im vergangenen Jahr stabil positioniert“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

2015 hatte Porsche noch entgegen der russischen Absatzkrise rund zwölf Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Die Autobranche des einstigen „Hoffnungsmarktes“ steckt seit vier Jahren im Abwärtstrend. Der Verkauf sank von 2,9 Millionen 2012 auf 1,4 Millionen 2016. Experten sehen Chancen für einen leichten Aufschwung 2017.

Porsche sei als Premiummarke weniger von der Krise betroffen als andere Hersteller, meinte Stärtzel. „Wir haben den Vorteil, dass der Kauf eines Porsche auch als Wertanlage verstanden wird“, sagte er. „Davon profitieren wir auch in Krisenzeiten.“

Für 2017 gab sich der Manager vorsichtig optimistisch. „Künftig wollen wir die Kunden noch individueller ansprechen.“ Unter anderem nannte er Finanzierungsmodelle für Interessenten.

Porsche ist seit 2003 in Russland aktiv. Rund 65 Prozent des Geschäfts werden nach eigener Darstellung in Moskau abgewickelt.

Webseite Porsche Russland

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