Region bringt neue Variante zu S 21 ins Spiel

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Die Region Reutlingen/Tübingen hat in der kontroversen Diskussion um die Anbindung des Landesflughafens in Echterdingen an das Bahnprojekt Stuttgart 21 eine neue Variante ins Spiel gebracht. In einem Brief an das Verkehrsministerium schlagen mehrere Kommunen vor, die Neckartalbahn dafür zu nutzen. Die Züge Richtung Bodensee und in die Schweiz würden dann vom Flughafen über Reutlingen und Tübingen nach Horb zur Gäubahntrasse geführt. Unterschrieben ist der Vorschlag etwa von den Stadtverwaltungen in Reutlingen, Tübingen, Rottenburg und Metzingen.

Diese Variante solle während des so genannten Filderdialogs geprüft werden, hieß es. Bei dieser Diskussionsveranstaltung sollen von Mitte Juni an Spezialisten und Bürger über Alternativen zu den S-21-Planungen der Bahn rund um den Landesflughafen diskutieren.

Mit der neuen Variante würden Probleme, die sich aus der von der Deutschen Bahn geplanten Anbindung der Gäubahn über die S-Bahn-Trasse an den Flughafenbahnhof ergäben, gar nicht entstehen, heißt es in dem Brief. Dafür müssten aber die Wendlinger Kurve ausgebaut und die Strecke Tübingen-Horb elektrifiziert werden. Unterm Strich sei diese Planung jedoch kostengünstiger, argumentieren die Kommunen. Allerdings würde sich die Fahrzeit von Stuttgart nach Zürich verlängern.

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Kommentare

28.05.2012 08:39 Uhr

neue Variante

Ich als Bahnfahrer finde die Idee mit der Anbindung der Gäubahn über die Trasse Tübingen Stuttgart eine sehr gute Lösung, welche sicher möglich wäre ohne irgendwelche Sicherheitsvorschriften zu umgehen. Auch ein S-Bahn-Ringverkehr Stuttgart - Plochingen - Reutlingen - Tübingen - Herrenberg - Stuttgart wäre eine wünschenswerte Erweiterung und Hilfe für die Studenten in Tübingen.

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