Regierung setzt auf Nachrüstung von Diesel-Autos

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Auf einem Schild steht "Stuttgart erstickt". Foto: Christoph Schmidt/Archiv  Foto: 

Die grün-schwarze Landesregierung will heute ihre Marschroute zur Luftreinhaltung in Stuttgart festzurren. Das Kabinett baut laut einer Vorlage für die Sitzung in Stuttgart auf eine erfolgreiche Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge. Sollte diese für die Luftreinhaltung die gleiche Wirkung erzielen wie die unpopulären Fahrverbote, könne man diese fallen lassen. Am Mittwoch wird in Stuttgart eine Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen den neuen Luftreinhalteplan für Stuttgart erhandelt. Offensichtlich wollen die Vertreter der Landesregierung dann auf das Argument setzen, dass sich die Grenzwerte der EU für Stickoxide und Feinstaub auch mit der Nachrüstung vieler Dieselautos einhalten lassen.

Zudem will die Landesregierung bei der Pressekonferenz ihre ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorstellen. Darin werden Ziele und Vorhaben rund um den digitalen Wandel definiert. Unter Digitalisierung wird die elektronische Speicherung und Verarbeitung von Daten verstanden. Möglich ist mit ihr zum Beispiel in der Industrie die Verzahnung der Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnologie. Befürworter der Digitalisierung erhoffen sich aber auch Erleichterungen für die Bürger, etwa mit digitalen Bürgerdiensten der Verwaltung, Telemedizin und Fahrzeugen, die selbstständig fahren können. Skeptiker führen an, dass die Digitalisierung viele Arbeitsplätze gefährden könnte.

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