Rechtsmedizin stellt Verletzungen bei Hussein K. fest

Bei dem nach dem Sexualmord an einer Studentin in Freiburg angeklagten Flüchtling Hussein K. sind nach seiner Festnahme drei Narben an der rechten Hand festgestellt worden.

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Angeklagter Hussein K. im Landgericht Freiburg. Foto: Patrick Seeger/Archiv  Foto: 

Diese könnten die Folge von Verletzungen aus der Tatnacht sein, sagte die Rechtsmedizinerin Dorothee Geisenberger am Dienstag vor dem Landgericht Freiburg. Sie könnten vom dem Dornengebüsch am Tatort stammen, in dem DNA-Spuren des Angeklagten gefunden wurden.

Hussein K. werden Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat gestanden, im Oktober vergangenen Jahres in Freiburg eine 19 Jahre alte Studentin vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt zu haben. Die Frau ertrank im Wasser des Flusses Dreisam.

Ein Urteil soll es im nächsten Frühjahr geben. Es geht in dem Prozess auch um die Frage, wie alt der vor der Jugendkammer stehende Mann ist. Dies wird Auswirkungen auf die Höhe der Strafe haben. Er selbst hatte angegeben, aus Afghanistan zu kommen und 17 Jahre alt zu sein. Doch daran gibt es Zweifel. Zum Prozessauftakt gab er zu, beim Alter gelogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hält Hussein K. für mindestens 22 Jahre alt. Entsprechende Gutachten stützen das.

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