Kurzer Auftakt im Prozess um tödliche Messerstiche

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Im Prozess gegen einen 67-Jährigen um tödliche Messerstiche gegen den Schwiegervater seines Sohnes hat die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten Totschlag aus Eifersucht vorgeworfen. Der Mann soll den 60-Jährigen im August 2016 im Streit in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) getötet haben. Er habe mehrfach mit einem selbstgebastelten Messer auf das 60 Jahre alte Opfer eingestochen, sagte die Staatsanwältin zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Karlsruhe am Donnerstag. Der Mann habe neben zahlreichen anderen Verletzungen zwei tödliche Stiche ins Herz und den Hals erlitten. Der Angeklagte war bei der Auseinandersetzung selbst schwer verletzt worden.

Der erste Verhandlungstag endete bereits kurz nach der Anklageverlesung, weil der 67-Jährige zunächst weder zu Sache noch zu seiner Person Aussagen machen und einen Wechsel in seiner Verteidigung erreichen wollte. (Az.: 1 Ks 200 Js 27859/16)

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