Protest gegen Live-Schlachtung von Kaninchen

Der Radiomoderator Rob Green hat die Idee verteidigt, in einer Live-Sendung ein Kaninchen zu schlachten. Es sei "so wichtig", sich bewusst zu machen, dass für den Fleischgenuss Tiere sterben müssten, sagte Green in einem am Montag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video.

|

Er lässt aber weiterhin offen, ob er die Herausforderung durch einen 26-jährigen Hörer annimmt und das Kaninchen während seiner Show auf dem Sender Big FM töten wird.

Mit der Aktion hat Green Tierschützer gegen sich aufgebracht. Nach Ansicht der baden-württembergischen Landesbeauftragten für Tierschutz, Cornelie Jäger, würde damit mehrfach gravierend gegen das Tierschutzrecht verstoßen. Sie wirft dem Sender vor, dass es bei der Kaninchenschlachtung nicht um die Gewinnung von Lebensmitteln gehe, sondern um den Event-Charakter. Der stelle für die Tötung eines Tieres aber keinen vernünftigen Grund dar.

Green kontert in seinem Video, dass wer Fleisch esse, sich auch mit dem Tod des Tiers auseinandersetzen müsse. Fleisch wachse nicht auf Bäumen. Eine Online-Petition gegen die Aktion hatte am Montagmorgen bereits fast 45.000 Unterschriften.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Heftige Unwetter: Verletzte und hohe Schäden im Südwesten

Bei Starkregen und heftigem Wind werden mehrere Menschen im Südwesten verletzt. Auch die Natur bleibt von den Unwettern nicht verschont. Nun warnt der Agarminister sogar vor Besuchen im Wald. weiter lesen