Preisträger fordern Stopp von Gewalt gegen Umweltschützer

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In einer gemeinsamen Resolution haben 100 Umweltpreisträger aus mehr als 40 Nationen zu einem Ende der Verfolgung von Umweltaktivisten aufgerufen. Die Gewalt an ihnen habe weltweit einen Höchststand erreicht, erklärten sie am Freitag beim sechsten internationalen Umweltkonvent in Freiburg. Die Regierungen rund um den Globus seien gefordert, die politische Verfolgung von Menschen, die sich für die Umwelt einsetzten, zu stoppen.

Die Entwicklung gebe großen Anlass zur Sorge. Wegen wirtschaftlicher und politischer Interessen würden Umweltschützer eingeschüchtert, in ihrer Arbeit behindert, verletzt und ermordet.

Im Jahr 2015 seien weltweit 185 Umweltaktivisten getötet worden, heißt es in der am Freitag verabschiedeten Resolution. Das belegten Daten der Nichtregierungsorganisation „Global Witness“. Dies sei die höchste Zahl, seit die Organisation 2002 begonnen habe, Morde an Umweltaktivisten zu erfassen. Mit weiteren Morden sei zu rechnen.

Vor allem in Brasilien, auf den Philippinen, in Kolumbien, Peru, Nicaragua, in der Demokratischen Republik Kongo und in Honduras würden Umweltschützer unter anderem durch paramilitärische Gruppen, Armee und Polizei verfolgt. Regierungen müssten eingreifen und Umweltschützer für Gewalt und Einschüchterung schützen.

Internationaler Umweltkonvent Freiburg

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