Polizeigewerkschaft will starke Hilfspolizisten

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Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Ralf Kusterer. Foto: Marijan Murat/Archiv

Die Deutsche Polizeigewerkschaft plädiert für eine Stärkung des Freiwilligen Polizeidienstes. „Wir sind personell so schlecht aufgestellt, dass wir darauf nicht verzichten können“, sagte der DPolG-Landesvorsitzende von Baden-Württemberg, Ralf Kusterer. Die Hilfspolizisten müssten unbedingt Waffen tragen und durch die gleiche Uniform wie die hauptamtlichen Polizisten erkennbar sein. „Eine Bewaffnung der freiwilligen Polizisten ist schon allein deswegen notwendig, damit sie ihre Kollegen bei gemeinsamen Streifengängen in einem Notfall schützen“, betonte Kusterer. In der Vergangenheit sei es da nie zu Schwierigkeiten gekommen.

Den Freiwilligen Polizeidienst als Polizeireserve gibt es in Baden-Württemberg schon seit 1963. Die grün-rote Vorgängerregierung wollte ihn auf Drängen der SPD abschaffen. 2011 beschloss sie, keine neuen Hilfspolizisten mehr einzustellen und den Freiwilligen Polizeidienst auslaufen zu lassen. Die grün-schwarze Landesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, für den Freiwilligendienst eine neue Grundlage zu schaffen.

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