Polizei twittert eine Woche lang über Einbrüche und Sicherheit

Die Polizei veröffentlicht eine Woche lang Einbruchs-Meldungen bei Twitter, um die Bevölkerung für diese Gefahr zu sensibilisieren. Die Polizeipräsidien in Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und Konstanz sowie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg beteiligen sich nach Angaben des Innenministeriums an der Aktion.

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Ein Polizist des Social-Media-Teams der sächsischen Polizei blickt in Leipzig (Sachsen) im Präsidium der Bereitschaftspolizei Sachsen auf einen Bildschirm.  Foto: 
Einer der ersten Tweets am Montag mit dem Hashtag #keinbruch lautete: „10:30 Uhr: Polizeistreife in #Stuttgart Rot bei Wohnungseinbruch. #Balkontür im Hochparterre aufgehebelt. Schrank durchwühlt.“

Ein Sprecher der Stuttgarter Polizei sagte am Montag: „Wir wollen keine Ängste produzieren, sondern aufklären.“ Zur Kampagne gehörten neben Fotos von Tatorten auch Präventionstipps. Auch die Polizei in Berlin, Sachsen und Bremerhaven twittert eine Woche lang zu diesem Thema. 

Der baden-württembergische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Rüdiger Seidenspinner, hält die Kampagne für sinnvoll. „Es ist so einfach, einmal den Schlüssel rumzudrehen“, sagte er. Schon dadurch mache man es Einbrechern schwerer. Auch wer ein verdächtiges Fahrzeug in seiner Straße entdecke, dürfe sich bei der Polizei melden. „Bei unserer Personalnot sind wir für solche Hilfe dankbar.“ 

Die Zahl der Einbrüche ist zuletzt gesunken, bis November hatte sich nach Angaben des Innenministeriums ein Rückgang der Delikte um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr abgezeichnet. Am Donnerstag stellt Innenminister Reinhold Gall (SPD) die endgültige Jahresbilanz 2015 zu Wohnungseinbrüchen vor.
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