Politik interessiert nur wenige

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Franziska Schock, 16 Jahre, aus Crailsheim. Foto: Wolfgang Rupp

Ich halte es nicht für sinnvoll, das Wahlalter für Kommunalwahlen auf 16 Jahre zu senken. Es ist zwar gut, wenn man in seiner Stadt die Chance hat, sich einzubringen, das kann man aber auch über die Wahl des Jugendgemeinderats.

Ich kenne nur wenige in meinem Alter, die sich für Politik interessieren. Die meisten kennen sich auf diesem Gebiet kaum aus. Außerdem reden die Politiker meistens über Dinge, die uns Schüler noch nicht betreffen. Sie benutzen Begriffe, die wir nicht verstehen.

Wenn sich bereits 16-Jährige an Kommunalwahlen beteiligen dürfen, müssen die Politiker auch ihre Konzepte verständlicher erklären. Sie müssen versuchen das, wofür sie stehen, interessanter rüberzubringen. Wenn sie alles beim Alten belassen, läuft es darauf hinaus, dass wir keinen Gebrauch vom Wahlrecht machen, oder uns von unseren Eltern beeinflussen lassen und für den Politiker stimmen, den sie gut finden. Es wäre sinnvoller gewesen, das Wahlalter bei 18 zu belassen, da man sich in diesem Alter mehr für Politik interessiert, mehr darüber Bescheid weiß und vieles besser versteht.

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