Angeklagter im Rockerprozess zu 13 Jahren Haft verurteilt

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Ein Angeklagter steht im Landgericht und mit Handschellen gefesselt. Foto: Stefan Puchner/Archiv  Foto: 

Im Prozess um tödliche Schüsse im Heidenheimer Rockermilieu ist der Angeklagte am Mittwoch wegen Totschlags und versuchten Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Für die von der Staatsanwaltschaft geforderte Verurteilung wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe seien die Beweise nicht hinreichend gewesen, erläuterte der Vorsitzende Richter am Landgericht Ellwangen, Gerhard Ilg (Az.: 1 Ks 41 Js 5859).

Das Gericht sah es erwiesen an, dass der 26 Jahre alte Vizechef der Heidenheimer Rockergang Black Jackets den 29 Jahre alten Vizechef der Ulmer Gang United Tribunes im April erschossen und dessen 25-jährigen Bruder schwer verletzt hatte. Die Angabe des Angeklagten, er habe in Notwehr gehandelt, wies der Richter als nicht glaubwürdig zurück.

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