PFC-Skandal bleibt ungeklärt: Verfahren eingestellt

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Über einen Acker fährt ein Traktor. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Im Skandal um mit der Chemikalie PFC verseuchte Ackerflächen hat die Staatsanwaltschaft Baden-Baden das Verfahren gegen die Betreiber einer Kompostfirma eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht gegen die zwei Beschuldigten, teilte die Behörde am Dienstag mit. Es habe nicht geklärt werden können, ob Abfallstoffe, die die Baden-Badener Firma dem Kompost beimischte, mit PFC belastet waren. Außerdem sei die Verunreinigung der betroffenen, rund 400 Hektar großen Fläche in Mittelbaden verjährt. Die Staatsanwaltschaft hatte im Zuge des Verfahrens über drei Jahre hinweg Anzeigen wegen Gewässerverunreinigung mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) geprüft.

Hintergrund ist die Ausbringung von Kompost, der Abfälle aus der Papierherstellung enthielt. Das könnte die Quelle für PFC-Belastungen von Boden und Grundwasser sein. Das Unternehmen geht dagegen von anderen Ursachen aus, etwa Klärschlamm. PFC stehen im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden.

Pressemitteilung der Star.Energiewerke vom 10. Januar

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft

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