Patientinnen missbraucht? Neurologe muss erneut vor Gericht

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Wegen sexuellen Missbrauchs muss sich ein Neurologe in Konstanz erneut vor Gericht verantworten. Dem 39-Jährigen werde vorgeworfen, in einer Fachklinik mehrfach Behandlungen an Patientinnen vorgenommen zu haben, die aus medizinischer Sicht nicht notwendig gewesen seien, teilte das Landgericht am Mittwoch mit. Stattdessen hätten die Untersuchungen dem Angeklagten ausschließlich dazu gedient, sich sexuell zu erregen. Betroffen sind laut Anklage fünf Frauen. Prozessbeginn ist Ende Januar.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Neurologe bereits 2016 vom Amtsgericht Konstanz wegen sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Sowohl der Beschuldigte als auch die Staatsanwaltschaft hätten jedoch Berufung eingelegt, sagte ein Sprecher. Zudem seien nach dem Prozess mögliche weitere Fälle bekannt geworden, so dass nun vor dem Landgericht verhandelt werde.

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