Palmer reagiert verständnislos auf Vorstoß

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Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Tübingen. Foto: Silas Stein/Archiv

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat den Vorschlag einer Grünen-Abgeordneten zur Finanzierung von Sexdiensten für Pflegebedürftige kritisiert. „Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln? Dieser Jahresanfang ist zum Haare raufen“, schrieb der grüne Rathauschef am Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite.

Nach den Vorstellungen der pflegepolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Elisabeth Scharfenberg, sollen Pflegebedürftige und Behinderte in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. Sie sagte der „Welt am Sonntag“, Kommunen könnten über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren.

Nach Einschätzung Palmers wird der Gemeinderat einen solchen Vorstoß nicht aufgreifen. „Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass da im Moment niemand meint, wir bräuchten jetzt dringend die Möglichkeit, für unsere Altenheime Anträge auf Sexualassistenz zu stellen.“

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Kommentare

09.01.2017 11:46 Uhr

Grüne Offenheit? Boris Palmer.

(..) Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat den Vorschlag einer Grünen-Abgeordneten zur Finanzierung von Sexdiensten für Pflegebedürftige kritisiert. „Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln? Dieser Jahresanfang ist zum Haare raufen“, schrieb der grüne Rathauschef am Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite. (..)

So,so, ...

Menschen aus sog. bildungsnahen Haushalten fällt auf, das der werte Herr Boris Palmer nicht den Inhalt, sondern lediglich den Zeitpunkt der Veröffentlichung kritisiert.

Wobei's doch gut ist, wenn man vor der Bundestagswahl bereits informiert ist, mit welche Grünen Ideen die Steuerzahler nach einer etwaigen Grüner Regierungs-Machtergreifung "bereichert" werden.

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